AGB von Kultur, Erlebnis und Genuss

§ 5 Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Teilnehmer Reiseleistungen, die KEG ordnungsgemäß angeboten hat, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind, besteht kein Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. KEG wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Bei völlig unerheblichen Leistungen entfällt diese Verpflichtung. Dies gilt auch, wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

§ 6 Rücktritt durch den Teilnehmer

Jeder Teilnehmer kann jederzeit vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. Zur Sicherheit empfehlen wir zu Beweiszwecken für den Rücktritt die Schriftform. Der Rücktritt bzw. die Abmeldung wird wirksam, sobald diese bei KEG eingegangen ist.

Bei einem Rücktritt kann KEG folgende Stornierungskosten verlangen:

nach Rechnungseingang: 10 Euro Bearbeitungsgebühr pro Reiseteilnehmer
- 39. bis 16. Tag vor Reisebeginn: 60 % des Reisepreises
- 15. bis 2. Tag: 80 % des Reisepreises
- Rücktritt bzw. Abmeldung am 1. Reisetag: voller Reisepreis.

Dem Teilnehmer bleibt gestattet, den Nachweis zu erbringen, dass ein Schaden bei KEG oder eine Wertminderung nicht entstanden oder niedriger ist als die Pauschale. KEG kann im Einzelfall eine höhere Entschädigung, entsprechend tatsächlich entstandener, dem Teilnehmer gegenüber konkret zu beziffernder und zu belegender Kosten berechnen.

KEGt empfiehlt unbedingt den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.

§ 7 Rücktritt durch den Veranstalter

KEG kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise durch den Teilnehmer vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:

a) ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Teilnehmer die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung von KEG nachdrücklich stört oder er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt KEG, so behält sie den Anspruch auf den Reisepreis, muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung einschließlich der von den Leistungsträgern ggf. gutgeschriebenen Beträge erlangt werden;

b) bis zwei Wochen vor Reiseantritt bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen oder behördlich festgelegten Mindestteilnehmerzahl, wenn in der Reiseausschreibung und in der Reisebestätigung hierauf und auf die Mindestteilnehmerzahl für die entsprechende Reise hingewiesen wurde. In jedem Fall ist KEG verpflichtet, den Teilnehmer unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzungen für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Der Teilnehmer erhält den eingezahlten Reisepreis in diesem Fall unverzüglich zurück. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, weist KEG darauf hin;

c) bis vier Wochen vor Reiseantritt, wenn die Durchführung der Reise nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten für KEG deshalb nicht zumutbar ist, weil das Buchungsaufkommen für diese Reise so gering ist, dass sie für KEG im Falle der Durchführung der Reise entstehenden Kosten eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze bezogen auf diese Reise bedeuten würde. Ein Rücktrittsrecht für KEG besteht jedoch nur, wenn die dazu führenden Umstände nicht zu vertreten sind (z. B. kein Kalkulationsfehler) und diese von KEG nachgewiesen werden und dem Teilnehmer ein vergleichbares Ersatzangebot unterbreitet wird. Wird die Reise aus diesem Grund abgesagt, so erhält der Teilnehmer den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Zusätzlich wird der Buchungsaufwand pauschal erstattet, sofern von dem Ersatzangebot kein Gebrauch gemacht wird.

§ 8 Kündigung durch KEG wegen außergewöhnlicher Umstände oder höherer Gewalt

Wird die Reise infolge bei Vertragsschluss nicht vorhersehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl KEG als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann KEG für bereits erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringender Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.

Weiterhin ist KEG verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere den Reisenden zurück zu befördern, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst. Die Mehrkosten hierfür sind von den Vertragsparteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Teilnehmer zur Last.
§ 9 Gewährleistung, Obliegenheiten des Teilnehmers

Gewährleistungsrechte des Teilnehmers ergeben sich aus dem Gesetz, insbesondere den §§ 651 a ff. BGB.

Die sich aus § 651 d Abs. 2 BGB ergebende Verpflichtung zur Mängelanzeige wird dahingehend konkretisiert, dass der Teilnehmer verpflichtet ist, Mängel unverzüglich der örtlichen Reiseleitung anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Ist keine örtliche Reiseleitung eingesetzt und auch nicht geschuldet, so muss der Teilnehmer KEG direkt unter der eingangs angegebenen Adresse, Telefon- und Faxnummer unverzüglich Nachricht über die Beanstandung geben und um Abhilfe ersuchen.

Ansprüche des Teilnehmers entfallen nur dann nicht, wenn die dem Teilnehmer obliegende Rüge unverschuldet unterbleibt.

Ansprüche des Teilnehmers nach den §§ 651 c bis 651 f BGB verjähren in einem Jahr, beginnend mit dem Tag, an dem die Reise nach dem Vertrag enden sollte. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

§ 10 Haftungsbeschränkung

Die vertragliche Haftung von KEG für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Teilnehmers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder KEG für eine dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

Für alle gegen KEG gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet KEG bei Sachschäden bis 4.100,00 €. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Die Haftungshöchstsummen gelten jeweils pro Reisenden und Reise.

§ 11 Haftung bei Fremdleistung und Vermittlung

KEG haftet nicht, wenn der Teilnehmer Zusatzleistungen ohne Beteiligung von KEG selbst gebucht hat.

KEG haftet auch nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremddienstleistungen lediglich vermittelt werden, wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und in der Buchungsbestätigung ausdrücklich unter Angabe des ermittelten Vertragspartners als Fremdleistung so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistung von KEG ist. KEG haftet jedoch

a) für Leistungen, welche die Beförderung des Kunden vom ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten,

b) wenn und in soweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten von AB SportEvent ursächlich geworden ist.

§ 12 Eigenes Verschulden des Teilnehmers

KEG haftet nicht für Schäden, die dem Teilnehmer durch eigenes Verschulden oder dadurch entstehen, dass den Anweisungen der für KEG tätigen Personen nicht Folge geleistet wird.

§ 13 Datenerhebung und -verwertung

Die bei der Anmeldung vom Teilnehmer angegebenen personenbezogenen Daten werden gespeichert und zum Zweck der Durchführung und Abwicklung des Vertrages verarbeitet (§ 28 BDSG). Mit der Anmeldung willigt der Teilnehmer in die Speicherung der Daten zu diesem Zweck ein.

Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass die im Zusammenhang mit seiner Teilnahme aufgenommenen Fotografien, Bildaufnahmen und Interviews in Rundfunk, Fernsehen, Printmedien, Büchern, fotomechanischen Vervielfältigungen, Foto-/Video-DVD usw. ohne Anspruch auf Vergütung verbreitet und veröffentlicht werden können. Ferner erklärt sich der Teilnehmer einverstanden, dass während der Reise oder gebuchten Veranstaltung Fotos und Filmaufnahmen von einer von KEG beauftragten Firma produziert werden.

Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass die erhobenen personenbezogenen Daten an Dritte zum Zweck der Zeitmessung, Erstellung von Ergebnislisten sowie der Einstellung dieser Listen in das Internet weitergegeben werden. Mit der Weitergabe seines Namens, seiner Anschrift und E-Mail-Adresse erklärt sich der Teilnehmer einverstanden, ebenso damit, von KEG aktuelle Angebote über E-Mail informiert zu werden.

Der Teilnehmer kann der Weitergabe und Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten gegenüber KEG schriftlich widersprechen.
§ 14 Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

KEG steht dafür ein, Angehörige der Bundesrepublik Deutschland über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt zu unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft.

KEG haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Teilnehmer KEG mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass KEG die Verzögerung zu vertreten hat.

Der Teilnehmer ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen, wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation seitens AB SportEvent bedingt sind.

§ 15 Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrags hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrags zur Folge.

Veranstalter

Kultur, Erlebnis und Genuss, Preußenstraße 18, 67105 Schifferstadt
Inhaber: Arnold Bürgers